Plakat Selbstbildnis als Soldat

 

 

Regie: Frank Soehnle
Spiel: Sascha Bufe, Iris Keller, Hanna Malhas, Coline Petit, Eike Schmidt
Technik: Marius Alsleben/Anika Herzberg

 

Dauer: 60 Minuten

 

Ohne gesprochene Sprache. Mit deutschen und französischen Liedern.

 

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Inspiriert durch Ernst­ Ludwig Kirchners „Selbstbildnis als Soldat“ entwickeln fünf Marionetten und fünf Menschen eine expressionistische Collage.

 

Malend, zerstörend, tanzend, rauchend und zündelnd stutzen sie sich den Krieg zurecht.

 

Eine Marionette malt am liebsten zu Strawinsky dadaistische Bilder, bis sie eine Welt hinter dem Rahmen entdeckt.
Eine halbzerfetzte Marionette mit Brandnarben meint dem Krieg entkommen zu sein, bis sie von kopflosen Mantelwesen eingeholt wird.
Eine Frau tanzt mit ihrer Marionette über den Schützengraben.

Ob die Gasmasken schützen werden?

 

Ein Tanz, ein bewegtes Bild, eine bunte Collage, die düster anmutet.

 

Mit Glasmusik und Pinselstrich, untermalt von frecher Musik aus vergangenen Zeiten...

Ein Schuss 10 Pfennig. Na, wer schießt nochmal?

Fotos: Erich Malter