DIE PREMIERE UND WEITERE AUFFÜHRUNGEN FALLEN WEGEN CORONA-SCHUTZ AUS.

Komplex!

Außer M., weiß niemand, dass Barbie Feministin ist.


Plakat Selbstbildnis als Soldat

 

Regie: Iris Keller

Spiel: Coline Petit, Li Kemme

Dramaturgie: Anna Renner

Öffentlichkeitsarbeit: Marie-Christine Kesting

Musikalische Beratung: Marius Alsleben

 

Für alle ab 15 Jahre.

Dauer: ca. 60 Minuten

+ Ausklang mit dem Publikum im Anschluss


Eine Lecture-Performance mit Figurentheater

Über rosa- und blau-farbige Klischees, Plastik- vs. Menschenkörper und Ideale

 

61 Jahre Barbie... Ein Grund zu feiern… und Fragen zu stellen!

Sie ist immer noch schlank, glatt und strahlend. Aber ist Barbie auch Feministin? So zumindest lautet die PR-Botschaft der Firma Mattel, die an die Anfangsidee anknüpft. Als die Firmengründerin Barbie auf den Markt brachte, wollte sie Mädchen ein neues Vorbild geben. Statt Babypuppen wickeln, konnten sie sich mit Barbie eine Zukunft als unabhängige Frau erträumen.

Doch Barbies Körpermaße gehen dabei zurück auf eine deutsche Puppe namens Lilli, die als Pin-Up-Girl-Comic figur in der BILD-Zeitung kleine sexistische Witzchen zum Besten gab, mit Wespentaille, endlosen Beinen und riesigen Brüsten.

Eine Körperform, die keine Frau* erreichen kann und trotzdem bis heute – in Hartplastik erstarrt – das Idealbild von Weiblichkeit vieler Menschen bestimmt.

Welche Ideale beherrschen unsere Gedanken? Können wir Barbies symbolhafte Weiblichkeit nutzen, um Stereotype zu entlarven? Was sagt Barbie dazu?

Fotos: Iris Keller